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Kleiner Grenzverkehr zwischen Polen und Kaliningrad ist in Kraft getreten

Von   /  30. Juli 2012  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Außenminister Russlands und Polens, Sergej Lawrow und Radosław Sikorski, haben telefonisch das Abkommen über den sogenannten kleinen Grenzverkehr erörtert, das die visafreie Einreise für die Bewohner der Grenzgebiete regelt und am 27. Juli in Kraft getreten ist, berichtet das polnische Außenamt.

Das Abkommen über die Regeln des regionalen grenznahen Personenverkehrs für die Bewohner des Gebiets Kaliningrad und der flächenmäßig vergleichbaren Grenzbezirke Polens, darunter die Städte Gdansk (Danzig) und Olsztyn, war am 14. Dezember 2011 unterzeichnet worden. Das Abkommen erstreckt sich auf das gesamte Gebiet Kaliningrad und die grenznahen Wojewodschaften Pomorskie (Pommern) und Warmińsko-Mazurskie (Ermland-Masuren) der Republik Polen.

Die Kaliningrader dürfen sich bei Vorlage ihres Reisepasses und einer entsprechenden Genehmigung bis zu 30 Tage am Stück (insgesamt nicht mehr als 90 Tage im Halbjahr) in den polnischen Grenzgebieten aufhalten. Die Ausfertigung der Reisegenehmigung für die russischen Bürger, die voraussichtlich wie eine Plastikkarte aussehen und zwei Jahre gültig sein wird, soll bis zu zwei Monate in Anspruch nehmen und 20 Euro kosten. Die Polen bekommen eine eigene Vignette in ihre Reisepässe.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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