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Karelischer Blogger und Kirchenkritiker stellt in Estland Asylantrag

Von   /  6. August 2012  /  1 Kommentar

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eva.- Maxim Jefimow, der in seinem Blog die Russisch-orthodoxe Kirche kritisiert hatte und darauf wegen des „Schürens von religiösem Hass“ angeklagt worden war, ist nach Estland geflüchtet. Er hatte bereits Ende Juli im Internet bekanntgegeben, dass er Russland verlassen habe. Er habe mittlerweile eine Aufenthaltsbewilligung und den Status eines Flüchtlings erhalten.

Unter dem Titel „Karelien ist der Popen müde“ hatte er die Verwendung von Budgetgeldern für den Bau von Kirchen in Karelien angeprangert. Er berichtete von einer zunehmenden Abneigung in der Bevölkerung von Petrosawodsk gegenüber der Kirche, weil Kindergärten an die russisch-orthodoxe übergeben worden waren, obschon es einen Mangel an Kindergartenplätzen gebe. Daraufhin hatten die Ermittlungsbehörden versucht, ihn zur Untersuchung in eine psychiatrische Klinik einzuliefern.

www.fontanka.ru

 

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Holzmann sagt:

    Wessen Geist die Mächtigen stört, der muss ja geistesgestört sein. Und davor müssen die fürsorglichen Mächtigen die übrigen Menschen schützen.

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