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G20: Festigung der Wirtschaft und Schaffung von Arbeitsplätzen sind Prioritäten

Von   /  6. September 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Festigung der globalen Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind für die G20-Länder die erstrangigen Prioritäten, heißt es in der Schlusserklärung der Teilnehmer des G20-Gipfels in St. Petersburg. „Wir verpflichten uns, entschlossene Schritte zu unternehmen, um auf den Weg eines für die Schaffung von Arbeitsplätzen produktiven, gesicherten, stabilen und ausgewogenen Wachstums zurückzukehren“, wird im Dokument betont.

G20: Länder der Eurozone wollen Grundlagen ihres Bündnisses festigen

Die Länder der Euro-Zone verpflichten sich, die Grundlagen ihres Wirtschafts- und Währungsbündnisses zur festigen, darunter auch durch weitere Bemühungen um die Gesundung der Bankenbilanzen und um die Verringerung der gegenseitigen Isoliertheit im finanziellen Bereich. Das geht aus der Schlusserklärung der Teilnehmerstaaten des G20-Gipfels in St. Petersburg hervor.

Die Industrieländer der G20-Gruppe „haben vereinbart, flexibel an die Umsetzung ihrer Haushaltsstrategien heranzugehen, sie werden aber zugleich die Stabilität des staatlichen Finanzsystems im Auge behalten“, heißt es im Dokument. Die Schwellenländer seien ebenfalls bereit, die notwendigen Maßnahmen zur Förderung des Wachstums und zur Wahrung der Stabilität im Interesse des Kampfes gegen die Finanzvolatilität einzuleiten.

G20-Länder verpflichten sich: Keine konkurrenzorientierte Abwertung eigener Währungen

Die G20-Länder bekräftigen ihre Verpflichtungen zur Beschleunigung des Übergangs zur Bildung von Währungstauschkursen auf der Grundlage der marktwirtschaftlichen Prinzipien. Laut dem Abschlussdokument des G20-Gipfels werden die Mitgliedsländer von der Politik einer konkurrenzorientierten Abwertung der eigenen Währungen Abstand nehmen. Im Zuge dieser Prozesse soll die Flexibilität der Tauschkurse erhöht werden, hieß es.

Damit soll länger andauernden Kursverzerrungen vorgebeugt werden. „Wir werden von der Politik der konkurrenzorientierten Abwertung und der Ausrichtung von Währungskursen ausgehend von den Aufgaben der Konkurrenzfähigkeit Abstand nehmen. Wir werden dem Protektionismus in beliebigen Formen einen Riegel vorschieben und an der Politik der offenen Märkte festhalten“, wird in der Schlusserklärung betont.

Putin: Weltwirtschaft stabiler – Aber Risiken noch zu hoch

Die Situation in der globalen Wirtschaft ist nach Ansicht von Russlands Präsident Wladimir Putin stabiler geworden.“Aber Risiken sind noch zu hoch, wenngleich sich die Wirtschaft in den letzten fünf Jahren weitgehend erholt hat“, sagte der Staatschef am Freitag auf einer Pressekonferenz in Strelna nach Abschluss des G20-Gipfels. Die G20-Staatschefs hätten mittelfristige Ziele zur Senkung des Budgetdefizits in ihren Ländern festgelegt. Das sehe der St. Petersburger Aktionsplan, der am Freitag angenommen worden sei. Der Plan enthalte auch Schritte einer Strukturanpassungsreform.

„Es handelt sich um Maßnahmen zur Regulierung des Marktes und der Besteuerung, zur Förderung des menschlichen Kapitals, zur Modernisierung der Infrastruktur und zur Regulierung der Warenmärkte… Diese Schritte sollen das Vertrauen der Finanzmärkte zu Plänen der G20 festigen und Investoren anspornen, ihr Geld in den realen Sektor, in die Entwicklung anzulegen“, fuhr Putin fort.Ihm zufolge sprachen sich die G20-Staatschefs für die Notwendigkeit aus, Transparenz und Berechenbarkeit der Energie- und Rohstoffmärkte zu gewährleisten.

„Zudem befürworteten die führenden Repräsentanten der G20 das umweltschonende Wachstum. Beschlossen wurde, Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft zur Verhinderung des Klimawandels zu unterstützen.“ Darüber hinaus habe die G20 einen Austausch von Erfahrungen bei der Regulierung der Energiewirtschaft vereinbart, sagte der russische Präsident.

www.rian.ru

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  • Veröffentlicht: 5 Jahren vor auf 6. September 2013
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  • Zuletzt geändert: September 6, 2013 @ 8:17 pm
  • Rubrik: Politik, Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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