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Flashmob mit Wahlbeschwerden bedroht das Petersburger Hauptpostamt

Von   /  16. März 2012  /  Keine Kommentare

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eva.- Heute abend um 17.00 werden sich hunderte von Wahlbeobachtern auf das Petersburger Postamt begeben, um ihre Klagen an die Wahlbehörde schriftlich einzureichen, schreibt Fontanka.ru Sie begründen diese Aktion damit, dass viele nicht nur am Wahltag nicht in die Wahllokale gelassen, sondern auch ihre Beschwerden nicht angenommen worden seien.

Die Redaktion von Fontanka.ru hatte frühzeitig von der Aktion gehört und erkundigte sich bei der Russischen Post danach, ob dieser Andrang bewältigt werden könne. Dort gab man sich entsetzt über diese Nachricht – da jeder Brief ungefähr fünf Minuten zur Abfertigung brauche, könnte die Aktion das Postamt völlig blockieren, meinte der Pressedienst der Post.

Das Datum der Aktion, die von der Organisation „Petersburger Wahlbeobachter“organisiert wurde, ist nicht zufällig gewählt. Der 16. März ist der letzte Tag, an dem die Wahllokale noch arbeiten – danach werden sie aufgelöst. Da für die Gültigkeit der Wahlbeschwerde der Poststempel gilt, könnte die Flut an Briefen für eine Verlängerung der Arbeitsdauer sorgen.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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