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Ein Drittel der Russen glaubt den Einkommensangaben der Minister nicht

Von   /  23. Mai 2011  /  1 Kommentar

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rian.- Ein Drittel der Russen interessiert sich kaum für Steuererklärungen der Minister, weil sie die darin angegebenen Informationen für unglaubwürdig halten. Wie das russische Meinungsforschungszentrum WZIOM in seinem jüngsten Bericht mitteilt, ist die Zahl der Menschen, die den Angaben der Minister über ihre Einkommen für unglaubwürdig halten, in diesem Jahr auf 36 Prozent von 29 Prozent im Vorjahr gestiegen.

Dabei erklären 33 Prozent ihre Position damit, dass sie sich nicht für die Einkommen anderer Menschen interessieren, fünf Prozent werden von der komplizierten Darstellung dieser Angaben abgeschreckt.

Am meisten misstrauen den Steuererklärungen der Regierungsbeamten Einwohner von Moskau und St. Petersburg (44 Prozent). Dass sie nicht wissen, wo diese Steuererklärungen zu finden sind, äußerten überwiegend Einwohner der Großstädte (40 Prozent) und Anhänger der Kommunistischen Partei (42 Prozent).

Das Gesetz, dass den Regierungschef und die Minister verpflichtet, alljährlich das eigene Einkommen und das ihrer Familienmitglieder zu deklarieren, wurde 2008 verabschiedet. 2009 ordnete Präsident Dmitri Medwedew an, dass auch der Staatschef sein Einkommen offen zu legen hat. An der Umfrage nahmen 1600 Menschen aus verschiedenen Regionen des Landes teil.

www.rian.ru

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  • Veröffentlicht: 8 Jahren vor auf 23. Mai 2011
  • Von:
  • Zuletzt geändert: Mai 23, 2011 @ 11:28 am
  • Rubrik: Politik, Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. realsatire sagt:

    Tja in Russland gibts halt den Unterschied zwischen dem erhaltenen Einkommen und dem über das man „verfügen“ kann. In den Steuerrklärungen ist das Geld nicht enthalten das so ein Minister aus welchen sinisteren Quellen auch immer verfügen kann. Daher ist die Übung mit der Offenlegung der offiziellen Minigehälter reichlich naiv.

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