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Arctic-Sunrise-Verfahren: Inhaftierte Greenpeace-Aktivisten nach Petersburg versetzt

Von   /  12. November 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Die gesamte 30-köpfige Besatzung  des Greenpeace-Schiffes „Arctic Sunrise“, die seit September wegen einer Attacke auf eine russische Öl-Bohrinsel in Untersuchungshaft in Murmansk festsass, wurden heute nach Petersburg verlegt.  Das Ermittlungskomitee begründete die Verlegung damit, dass die Taten, die den Aktivisten zur Last gelegt werden, „nicht unter der Gerichtsbarkeit des Gebietes Murmansk stehen“ und dass sich die zuständige Untersuchungsbehörde in Sankt Petersburg befinde.

Ein Greenpeace-Team hatte am 18. September in der Petschorasee die Bohrinsel „Priraslomnaja“ des russischen Konzerns Gazprom zu erklimmen versucht, um gegen die Ölproduktion in der ökologisch sensiblen Arktis-Region zu protestieren. Ihr Schiff „Arctic Sunrise“ wurde von der russischen Küstenwache gestoppt und zu Ermittlungen nach Murmansk gebracht. Die gesamte 30-köpfige Besatzung wurde inhaftiert und zunächst wegen Piraterie angeklagt, auf die in Russland bis zu 15 Jahre Haft stehen. Später wurde die Anklage auf „Rowdytum“ abgeschwächt. Bei Rowdytum drohen den Angeklagten höchstens sieben Jahre Gefängnis.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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