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Spionage-Skandal zwischen Österreich und Russland

Von   /  9. November 2018  /  Keine Kommentare

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eva.- Ein österreichischer Oberst soll während während Jahrzehnten das österreichische Bundesheer für Russland ausspioniert haben, schreibt Newsru.com. Der mittlerweile pensionierte Offizier soll seit 1988 als „Maulwurf“ für die Russen gearbeitet haben und für seine Dienste rund 300.000 Euro kassiert haben.

Die österreichische Presse nennt den Beschuldigten, dessen Namen noch ungenannt ist bereits einen neuen „Oberst Redl“ und nimmt damit auf den berüchtigten Generalstabsoffizier, der in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg hochgeheime Informationen über die Stellungen und Aufmarsch K. und K.-Armee an der Ostgrenze der Donau-Monarchie an das Zarenreich verriet.

Die österreichische Regierung hat den russischen Botschafter in Wien ins Aussenamt zitiert, um ihm eine Protestnote zu übergeben. Die Vorsitzende des österreichischen Aussenministeriums Karin Kneissl (FPÖ) hat einen im Dezember geplanten Russland-Besuch abgeblasen. Pikanterweise hatte noch im August der russische Präsident Putin als Privatperson an der Hochzeit Kneissls teilgenommen und dabei einen Skandal wegen der hohen Kosten für die Sicherheitsvorkehrungen in Österreich hervorgerufen.

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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