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Von Friedrich bis Dix. Deutsche Malerei der Dresdner Galerie Neue Meister in Petersburg

Von   /  4. November 2008  /  Keine Kommentare

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pd.- Vom 12. November bis 29. März 2009 stellt die Galerie Neue Meister aus Dresden herausragende Meisterwerke ihrer Sammlung in der Eremitage aus. 50 Werke bedeutender Künstler aus der Zeit von 1800 bis 1940, die das Profil der Dresdner Sammlung von der Romantik bis zur Neuen Sachlichkeit zeigen, wurden für die Schau in der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg ausgewählt. Lovis Corinth, Conrad Felixmüller, Ludwig Richter sind beispielsweise ebenso vertreten wie Wilhelm Leibl und Max Liebermann.

Friedrich und Dix – beide lebten und arbeiteten in Dresden

Für Otto Dix wie auch für Caspar David Friedrich, deren Namen den Rahmen der Ausstellung bilden, spielte die Stadt Dresden eine wichtige Rolle. Friedrich, einer der bedeutendsten Vertreter der Romantik, beendete an der dortigen Akademie seine Studien und lebte ab 1798 bis zu seinem Tod 1840 in der Stadt.

Dix, Expressionist und Künstler der Neuen Sachlichkeit, absolvierte in den Jahren 1910 bis 1914 die Kunstgewerbeschule Dresden. Nach dem ersten Weltkrieg gründete er zusammen mit Conrad Felixmüller die “Gruppe 1919” der Dresdner Sezession.

Bild Menzels in der Ausstellung

Unter den ausgestellten Werken befindet sich auch Adolph von Menzels Gemälde „Predigt in der alten Klosterkirche zu Berlin“, das stellvertretend für die Geschichte zahlreicher Bilder der Dresdener Gemäldegalerie steht, die 1945 geborgen, nach Russland transportiert, dort verwahrt und im Herbst 1958 wieder übergeben wurden.

Die Ausstellung ist ein Zeichen des Dankes und der Würdigung der Rückgabe der Dresdner Kunstwerke und zugleich ein Beitrag zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit Museen in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

12. November bis 29. März 2009, Eremitage, Dvorzowaja nab. 34., Eintritt 100-350 Rubel. Tel.: 710-90-79.
Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im Kalender am rechten Rand unserer Webseite.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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