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Russische Verlage schenken Universität Havanna wertvolle Bücher

Von   /  27. Februar 2009  /  Keine Kommentare

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rian.- Russland hat der Universität in Havanna mehr als 500 Bücher in russischer Sprache geschenkt. Die feierliche Zeremonie der Übergabe hat am Mittwoch in der Universitätsbibliothek stattgefunden. Studenten, Dozenten, Slawisten und einfach Interessenten konnten die geschenkten Bücher über die Geschichte Russlands, die Philosophie und Kultur in einer Sonderausstellung sehen.

Viele Bücherkenner mussten feststellen, dass diese Ausstellung ihnen die seltene Möglichkeit gegeben hat, russische Neuerscheinungen kennenzulernen, die heute in den kubanischen Büchereien nicht zu finden sind. „Unser Projekt ist ein Zeichen der Achtung vor der Universität Havanna, der Anerkennung der Russischlehrer“, sagte Wladimir Uwarow, stellvertretender Direktor des Bibliotheken-Fonds „Haus des russischen Auslands“, in seiner Ansprache während der Übergabezeremonie.

Moderne Russisch-Lehrmittel für Beginner

Uwarow zufolge sind unter den geschenkten Ausgaben über 30 russische Verlagshäuser aus Moskau, St. Petersburg und anderen Regionen vertreten. Zu den interessantesten Ausgaben gehören laut Uwarow die dem russischen Exil gewidmeten Bücherreihen – die Sammelbände „Die Russen in Italien“ und „Das russische Berlin“. Besonders wertvoll sind die Russisch-Lehrbücher, darunter solche für Anfänger. „Über solche Lehrmittel verfügen sogar viele russische Universitäten nicht“, teilte Uwarow mit.

Ihm zufolge schenkt sein Bibliotheken-Fonds seit 1995 jährlich je 30 000 Bücher über Philosophie, Geschichte und Kultur Russlands ausländischen Fakultäten für Slawistik, russischen Kulturzentren und Bibliotheken für Auslandsrussen. Das jüngste Projekt für die Universität in Havanna sei nach seinen Worten „ein konkreter Schritt zur Wiederaufnahme einer umfangreichen Kulturzusammenarbeit zwischen Russland und Kuba“.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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