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Restaurant Mansarda

Von   /  25. August 2011  /  Keine Kommentare

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mm. Es gibt nur wenige Orte nach deren Besuch der Phantomschmerz der Trennung tagelang nachwirkt. Das Restaurant Mansarde „Mansarda“gehört zweifelsohne in diese Kategorie. Das obere Stockwerk des Restaurants sitzt auf den modern und golden verspiegelden Atrien des Businesszentrum „Quattro Corti“ in der Potschtamtskaya,und interpretiert die historischen Höfe des Zentrums Sankt Petersburgs auf sehr elegante Weise neu.

Die Architektur des Mailänder Studio Piuarch ist sehr modern und auf höchstem Nievau international, ein Design aus Teak und Eiche in dem man sich an einem beliebigen Ort auf dem Globus wähnen könnte.  Nichts im Restaurant ist übertrieben oder opulent, nicht speziell auf Sankt Petersburg hinweisend. Die Nachhaltige Wirkung entfaltet das Dachterrassenrestaurant durch seinen ungetrübten Blick über die Dächer der Stadt und dem wohl schönsten Ausblick auf die goldene Kuppel der Isaakskathedrale, den die milden Strahlen der Nordwestsonne während der Weissen Nächte bieten kann. Die Stadt selbst ist das wesentlich Designelement.

Das alles würde jedoch noch keinen dauerhaften Eindruck hinterlassen, wenn die Küche und Speiskarte den Zauber der Lage nicht noch weit übertreffen würde.

Das Menü des Restaurants, welches von den Küchenchefs Alexander Belkowitsch und Maximilian Atsori für den Betreiber GinzaProject erstellt wurde, orientiert sich wie die Architektur an den letzten weltweiten gastronomischen Tendenzen. Was überrascht ist die in Sankt Petersburg unvergleichliche hohe Qualität mit der die Speisen zubereitet werden.  Gepaart mit einem effektiven aber unaufdringlichen Service ist der Besuch in der Mansarde ein Genuss, der mit den besten Restaurants der Welt mithalten kann. Wir wünschen dem Team das das Niveau auf Dauer gehalten wird. Nicht selten fällt nach dem Hype der Eröffnung binnen Jahresfrist ein hoffnungsvoller Stern am Gourmethimmel in eine mediocres Einerlei. Seit der Eröffnung im letzten November drängelt sich die Reichen und die Schönen und wundern sich. Trotz den hohen aber angemessenen Preisen, wird jeder Anlass genutzt die Masarde wieder aufzusuchen.

Markus Müller

Foto: GinzaProject

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