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Petersburger Fahrrad-Aktivisten verteilen Gütezeichen „Velo-friendly“

Von   /  7. Februar 2014  /  Keine Kommentare

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eva.- Die Vereinigung „Veloisierung Petersburgs“ führt den Kampf gegen die Ausgrenzung von Radfahrern in der Stadt weiter. Wie „Moi Rayon“ schreibt, wollen die Aktivisten nun Cafés, Restaurants, Geschäfte und Bibliotheken, in denen man sein Rad sicher und ungestört abstellen kann, mit einem grossen Aufkleber mit Fahrrad und der Aufschrift „Saubere Fahrräder können drinnen abgestellt werden“ kennzeichnen.

Die Radfahrer-Bewegung begründet ihre Aktion damit, dass für die meisten Stadtbewohner das Hauptargument, warum sie ihren Drahtesel zuhause lassen, die Angst vor Velodieben ist. Ausserdem sind die meisten Institutionen bis heute darauf eingestellt, Radfahrer zu verscheuchen, statt ihnen sichere Standplätze zu bieten. Mit der Aktion will man diese Mentalität verändern und Petersburg auf europäisches Velo-Niveau bringen.

Wie stark die „Velophobie“ in Petersburg verankert ist, zeigt das Beispiel des Ökologen Alexander Karpowa, dem kürzlich der Zugang mit dem Fahrrad ins Stadtparlament verweigert wurde – das, obwohl sich das Rad zusammenlegen lässt. Es gibt allerdings auch Hoffnungszeichen – so haben sich bereits sämtliche Bibliotheken des Kurorter Bezirks im Norden Petersburgs der „Velo-friendly“-Aktion angeschlossen.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Weg frei – Petersburger Veloaktivisten markieren ersten “Partisanen”-Radweg auf dem Trottoir

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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