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Der Tanzpalast von Boris Eifman wird von Gerard Loozekoot gebaut

Von   /  23. Juli 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Bis 2015 wird das Büro „UN Studio“ des holländischen Architekten Gerard Loozekoot das Tanztheater für das Ensemble des russischen Choreographen Boris Eifman am Europa-Ufer bauen. Der Jury, der auch Gouverneurin Valentina Matwijenko angehörte, hatte offenbar das „musikalische“ Design von Loozekoots Entwurf gefallen. Am Wettbewerb hatten sich unter anderem auch der Franzose Jean Nouvel und das norwegische Büro Snohetta AS beteiligt, schreibt newsru.com.

Wie die Jury verlauten liess, wählte man trotz Geldmangel nicht das günstigste Projekt aus – die Gesamtkosten für Loozekoots Projekt wurden auf 80-100 Millionen Dollar beziffert. Nicht gesprochen wurde an der Pressekonferenz von den massiven Schwierigkeiten bei den anderen prestigeträchtigen Bauprojekten der Stadt – der neuen Bühne für das Mariinski-Theater und der Überbauung von „Neu-Holland“. Inwiefern der holländische Sieger seine Pläne auch realisieren kann, steht nach dem Debakel von Jean Perraults „goldener Kuppel“ für das Mariinski-Theater offen.

Gerard Loozekoot absolvierte die Technische Universität in Delft und arbeitete danach für verschiedene Büros. Er realisierte eine Reihe von Bauten in Arnhem, Lelystad und Nieuwegein und wurde durch sein Projekt des Mercedes-Museums in Stuttgart einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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