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Blutkirche: Das neue Dach hält nicht dicht – das alte kehrt zurück

Von   /  16. März 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Die Blutskirche am Gribojedow-Kanal, eines der Wahrzeichen Petersburgs, hat Probleme mit dem neuen Dach, das zum Stadtjubiläum von 2003 aufgesetzt wurde. Wie der Direktor der Museumgruppe „Isaakewski Sobor“, Nikolai Burow erklärte, erwies sich das neue Baumaterial nicht als so dauerhaft wie erwartet. Darum werde man die neue Dachkonstruktion jetzt wieder durch die alten Backsteine ersetzen, die noch im Keller lagern, schreibt „Moi Rayon“.

Die Blutskirche wurde 1881 zum Gedenken an die Ermordung Zar Alexanders II. am Katharinenkanal nach den Plänen Alfred Parland errichtet. Die Kirche ist 81 Meter hoch und bietet Platz für 1600 Personen. Obschon das Gebäude nach der Auflösung der Sowjetunion wieder an die Kirche zurück gegeben wurde, untersteht sie noch heute dem Staat. Einmal jährlich, am Stadtgeburtstag, wird darin ein Gottesdienst abgehalten. Ansonsten ist sie für Touristen geöffnet, wie übrigen drei Kirche der Museumgruppe – die Isaakskathedrale, die Smolnykirche und die Sampsoniewski Kirche.

www.mr7.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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