Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Kultur  >  Ausstellung  >  Aktuelle Artikel

Schwerpunkt AVANTGARDE: Architektur der Avantgarde in St. Petersburg

Von   /  30. September 2008  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

pd.- Im Rahmen des deutsch-russischen Forums “Petersburger Dialog” ver-anstaltet das Goethe Institut in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandbeziehungen (IFA), dem Berliner Senat und der Petersburger Kunstakademie die “Woche der russischen Avantgarde in St. Petersburg”.

Im Zentrum dieser Veranstaltung steht das Ausstellungsprojekt “Die verwirklichte Utopie. Neue Architektur der Zwanzigerjahre. Russland – Deutschland”. Neben der Vorstellung von Werken russischer und deutscher Architekten des Konstruktivismus, soll die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten der Erhaltung und Pflege der Architekturdenkmäler jener Zeit gelenkt werden.


Ausstellung als Hintergrund für Diskussionen mit Spezialisten

Im Museum der Kunstakademie werden insgesamt vier Ausstellungen gezeigt: “Der Deutsche Werkbund – Bruno Taut, Meister der Lichtarchitektur”, “Erich Mendelsohn – Dynamik und Funktion”, “Das Leben in den Denkmälern des Weltkulturerbes. Sechs Wohnsiedlungen der Moderne in Berlin” und “Vom Experiment zur Praxis. Leningrader Konstruktivismus”.

Die Ausstellungen bilden den Hintergrund für vier Ausstellungsführungen und ein öffentliches Forum, an denen mit deutschen und russischen Experten über verschiedene Aspekte der Architektur, unter anderem über zeitgenössische Bauten im historischen Umfeld, diskutiert werden kann.

Bis 26. Oktober
Museum der Russischen Akademie der Künste. Universitetskaja nab. 17. Eintritt: 30-100 Rubel, Podiumsgespräch am 3. Oktober und Führungen am 4., 11., 18. und 25. Oktober – Eintritt frei. Tel. 323-35-78.

Führungen in der Ausstellung:

3. Oktober 17.00
Podiumsdiskussion und Filmabend zum Thema „Das Vermächtnis der Avantgarde, sozialistisch, sowjetisch? Russische und deutsche Architektur der Zwanzigerjahre – zwischen Ästhetik und Politk“. Teilnehmer: Anna Bronowizkaja, „Projekt Rossija“, Redakeurin (Moskau); Irina Korobina, Direktorin des Zentrums für zeitgenössische Architektur (Moskau); Iwan Sablin, Russisches Institut für Kunstgeschichte, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kunsthistoriker, St. Petersburg; Artjomi Magun, Europäische Universität, Smolny-Institut der freien Künste und Wissenschaften, Lehrer, St. Petersburg; Wladimir Frolow, Projekt Baltija, Redakteur, St. Petersburg; Regina Stefan, Kuratorin der Ausstellung „Mendelsohn. Dynamik und Funktion“, Darmstadt; Anke Saliwako, Technische Universität Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Architektin, Berlin; u.a. Leitung: Iwan Tschetschot, Smolny-Institut der freien Künste und Wissenschaften, Kunsthistoriker, St. Petersburg.

4. Oktober 16.00
Thema: „Mendelsohn. Dynamik und Funktion“. Leitung: Regina Stefan, Kuratorin der Ausstellung „Mendelsohn. Dynamik und Funktion“, Berlin.

11. Oktober 16.00
Thema: „Zeitgenössische Architektur in der traditionellen Stadt“. Leitung: Iwan Sablin, Russisches Institut für Kunstgeschichte, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kunsthistoriker, St. Petersburg.

18. Oktober 16.00
Thema: „Nikolski und Malewitsch. Arbeit an der Form“. Leitung: Dmitri Koslow, Kunsthistoriker.

25. Oktober 16.00
Thema: „Architektur und Farbe. 20. Jahrhundert. Russland und Europa“. Leitung: Iwan Tschetschot, Smolny-Institut der freien Künste und Wissenschaften, Kunsthistoriker, St. Petersburg.

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Das Auge der Weisheit leuchtet im Art-Zentrum „Puschkinskaja-10“

mehr…