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Aktionskünstler inszeniert „Euromaidan“ im Petersburger Stadtzentrum

Von   /  25. Februar 2014  /  Keine Kommentare

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eva.- Der bekannte russische Künstler Piotr Pawlenski inszenierte am 23. Februar neben der Bluterlöser-Kirche eine Aktion zur Unterstützung des „Euro-Maidans“ in Kiew. Zusammen mit vier anderen Aktivisten pflanzte er ukrainische Fahnen auf und legte stapelweise alte Autoreifen aus, die angezündet wurden. Die Aktion erhielt laut Fontanka.ru den Titel „Swoboda“ – „Freiheit“.

Die fünf Männer wurden festgenommen, sind mittlerweile aber wieder auf freien Fuss gesetzt worden. Pawlenskis Wohnung wurde von der Polizei durchsucht. Das zuständige Petersburger Gericht hat noch nicht festgelegt, ob es sich bei dem Auftritt um mehr als öffentliche Ruhestörung und eine unerlaubte Versammlung gehandelt hat.

Pawlenski wurde bereits durch andere spektakuläre Kunstaktionen bekannt: 2012 nähte er sich aus Protest gegen die Verurteilung der „Pussy-Riot“-Aktivistinnen den Mund zu. 2013 nagelte er sich nackt auf den Roten Platz in Moskau, um gegen das fehlende politische Bewusstsein in Russland zu demonstrieren.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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