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Zwei Petersburger Professoren wegen Bulawa-Raketen-Verrat verurteilt

Von   /  21. Juni 2012  /  Keine Kommentare

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rian.- Ein Gericht in Sankt Petersburg hat am Mittwoch zwei Professoren der Baltischen Staatlichen Ustinow-Universität wegen Landesverrats zu zwölfeinhalb bzw. zwölf Jahren verurteilt. Die beiden Männer wurden schuldig gesprochen, China Geheimdaten über Russlands neuste Bulawa-Interkontinentalrakete preisgegeben zu haben.

Nach Angaben der Justiz hatten Jewgeni Afanassjew und Swjatoslaw Bobyschew während einer Dienstreise nach China dem chinesischen Militärnachrichtendienst vertrauliche Angaben über Bulawa für 7000 US-Dollar verkauft. Die Richterin teilte mit, dass diese Angaben den Chinesen die Ortung russischer U-Boote ermöglichen würden. Die beiden Verurteilten bekennen sich nicht schuldig. Ihre Verteidiger kündigten Berufung an.

Am gleichen Tag ist das Hafturteil für einen weiteren Spion in Kraft getreten. Waleri Michailow, ehemaliger Oberst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, war am 6. Juni wegen Spionage für die USA zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann war schuldig gesprochen worden, den US-Auslandsnachrichtendienst CIA jahrelang mit Geheiminformationen versorgt zu haben. Weder der Verurteilte noch sein Anwalt hätten Berufung eingelegt, weshalb das Urteil am Mittwoch rechtskräftig geworden sei, sagte Gerichtssprecherin Irina Schirnowa der Agentur Rapsi.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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