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Zwei Petersburger Homosexuellen-Organisationen mit hohen Bussen belegt

Von   /  20. Juni 2013  /  Keine Kommentare

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eva.- Ein Petersburger Friedensgericht hat die Organisation „Vychod“ („Ausweg“) wegen seiner Weigerung, sich als „ausländischer“ Agent zu registrieren und wegen der Verbreitung von Druckmaterial ohne Registrierung zu einer Geldstrafe von einer halben Million Rubel verurteilt, schreibt Newsru.com.

Die Organisation hatte es abgelehnt, sich der neuen Regelung anzupassen, nach der sich NGOs, die vom Ausland finanzielle Unterstützung erhalten, sich registrieren müssen. Sie hatte damit argumentiert, dass sie lediglich soziale Arbeit leiste und keine politische.

Die Organisation setzt sich für die Rechte Homosexueller in Russland ein und bietet psychologische und juristische Hilfe an. Die Organisation will das Urteil anfechten. Davor waren aus demselben Grund die Organisatoren des Filmfestivals „Bok-Bok“ („Schulter an Schulter“ mit einer halben Million Rubel gebüsst worden.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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