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Von Kidnapping bis Drogenhandel: Lange Liste von Vorwürfen gegen die russische Polizei

Von   /  11. Dezember 2010  /  Keine Kommentare

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rian.- Seit der spektakulären Kampagne gegen die so genannten „Werwölfe mit Schulterstücken“ sind viele Jahre vergangen. Die Jagd auf Gesetzesbrecher in Uniform geht aber offenbar weiter.

In Moskau sind in dieser Woche drei Polizisten, darunter ein Major, wegen Entführung eines Geschäftsmannes angeklagt. Die Gruppe soll im August einen Unternehmer in Moskau gekidnappt und von den Familienangehörigen eine Million US-Dollar Lösegeld gefordert haben. Das Opfer wurde nach mehr als zwei Wochen Gefangenschaft von Sicherheitskräften befreit.

Außerdem wurde am Freitag bekannt, dass ein Attentat auf einen hohen Mitarbeiter im Logistik-Dienst des Innenministeriums vereitelt wurde. Der Anschlag sei von drei Kollegen des Polizisten, unter ihnen ein Oberstleutnant, geplant worden, hieß es aus Sicherheitskreisen.

In Sankt Petersburg wurde am gestrigen Donnerstag eine Polizistin wegen Verdachts auf Drogenhandel festgenommen. Die Frau sei auf frischer Tat ertappt worden, als sie 2,5 kg Rauschgift habe verkaufen wollen, verlautete aus Sicherheitskreisen der Stadt an der Newa. Demnächst soll Anklage erhoben werden.

Im nordrussischen Murmansk wird ein Polizeihauptmann beschuldigt, lange Zeit Drogendealern den Rücken gedeckt zu haben. Im September soll sich der Rechtshüter selber für das Dealen entschlossen haben: Der Mann habe 100 g Heroin erworben und weiter verkauft.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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