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Verbrecherbande raubt reihenweise Petersburger Juweliergeschäfte aus

Von   /  14. Januar 2014  /  Keine Kommentare

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eva.- Während der letzten Wochen ist in Petersburg eine Bande aktiv, die sich auf Juweliergeschäfte spezialisiert hat. Nach zwei Überfällen am 17. Dezember am Graschdanski Prospekt und und am 26. Dezember am Tichorezki Prospekt hat sie am 5. Januar ein drittes Mal zugeschlagen. An der Uliza Dostojewskogo erbeuteten die Räuber Schmuck im Wert von zirka drei Millionen Rubel, diesmal zu viert.

Nachdem sich beim ersten Raub ein Wachmann mit seiner Pistole gewehrt hatte, beschlossen sie offenbar, Verstärkung mitzubringen. Die Überwachungskamera hielt fest, wie nach den drei Männern, die sich an den Vitrinen zu schaffen machten, ein vierter mit einer Pistole im Anschlag das Geschäft betrat. Er überwachte das Geschen und schoss auf den Wachmann, der an der Schulter verletzt wurde und nur durch seine kugelsichere Weste vor dem Tod bewahrt wurde.

Dem Schützen fiel die Maskierung herunter, und er konnte inzwischen dank der Überwachungskamera als Ladenbesucher identifiziert werden, der kurz vor dem Überfall den Laden betrat, wahrscheinlich, um den Ort auszukundschaften. Er wird von der Polizei besonders kaltblütig eingestuft, denn beim Verlassen des Ladens versetzte er dem am Boden liegenden Wachmann einen Fangschuss, der hätte tödlich sein können.

Die Verkäuferin, die bereits bei einem der Überfälle dabei gewesen war und sich in diese Filiale hatte versetzen lassen, versteckte sich unter der Ladentheke und blieb unverletzt. Sie hat mittlerweile ihre Kündigung eingereicht, schreibt Fontanka.ru. Die Überfallsserie hat die Angestellten im Petersburger Schmuckhandel in Angst und Schrecken versetzt.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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