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Festnahmen wegen Schwulen-Gesetz in St. Petersburg

Von   /  9. April 2012  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Polizei in St. Petersburg hat am Samstag einige Teilnehmer von Ein-Mann-Kundgebungen gegen das neue Gesetz zum Verbot der Schwulenpropaganda festgenommen. Wie ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort berichtete, hatte eine Menschenrechtsorganisation in der zweitgrößten russischen Stadt eine Serie von Protestkundgebungen gegen das umstrittene Gesetz beschlossen.

Einige dutzend junge Menschen versammelten sich am Samstag vor dem Konzersaal „Oktjabrski“. Einer nach dem anderen gingen sie mit verklebten Mündern auf den Platz und hielten Plakate mit Protestschriften gegen das neue Gesetz hoch. Einige von ihnen wurden festgenommen. Die Polizisten erklärten dabei, dass die Aktivisten gegen das Gesetz zum Verbot der Propaganda von Homosexualismus unter den Minderjährigen verstoßen hatten.

Am Vortag waren in der Newa-Metropole erstmals seit Annahme des Gesetzes zwei Menschen wegen dessen Verletzung festgenommen worden. Die Aktivisten hätten auf einer Hauptstraße im Stadtzentrum Plakate mit der Aufschrift „Homosexualität ist normal“ hochgehalten. Den beiden jungen Menschen droht eine Geldstrafe. Das Stadtparlament von St. Petersburg hatte am 29. Februar ein Gesetz verabschiedet, das die Aufklärung über Homo-, Bi- und Transsexualität strafbar macht.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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