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Fall Starowoitowa verjährt – entgehen Auftraggeber ihrer Strafe?

Von   /  21. November 2013  /  Keine Kommentare

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eva.- Am 20. November waren es genau 15 Jahre her, seit die Petersburger Stadtabgeordnete erschossen wurde. Die Mörder und Organisqtoren des Attentats sind längst verurteilt. Der Auftraggeber des Killermords könnte dank der Verjährungsfrist seiner Strafe entgehen, schreibt Fontanka.ru.

Offiziell wurde am 8. November der Petersburger Mafioso und Ex-Abgeordnetet Michail Gluschenko, der als Organisator des Mords feststeht, auch als dessen Drahtzieher angeklagt. Seine Schuld in dieser Rolle wird jedoch unter anderem von Starowoitowas Schwester angezweifelt.

Doch selbst wenn Gluschenko tatsächlich dahintersteckt, ist noch unklar, ob die Verjährungsklausel auf ihn angewendet werden kann. Da er noch in andere schwere Verbrechen verwickelt ist und weiter gegen ihn ermittelt wird, sitzt er bereits seit 2009 im Gefängnis. Im Zusammenhang mit der Verjährungsfrist tauchen noch andere Fragen auf – zum Beispiel warum die Ermittler solange brauchten, um seine Schuld als Auftraggeber zu ermitteln, obwohl seine leitende Rolle in diesem Fall schon lange feststeht?

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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