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Dorfbewohner demonstrieren gegen Vergewaltigung durch Gastarbeiter

Von   /  14. August 2012  /  Keine Kommentare

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eva.- Am vergangenen Freitag sperrten im Dorf Pobeda im Leningrader Gebiet rund hundert Bewohner die Durchgangsstrasse. Ihr Protest richtete sich gegen die Vergewaltigung einer Frau durch einen Gastarbeiter aus Zentralasien. Das Opfer, eine 44-jährige Frau, die in der Legebatterie „Udarnik“ beschäftig ist, wurde, wurde auf dem Arbeitsweg überfallen, vergewaltigt und stundenlang festgehalten.

Der Skandal rief Polizei (verstärkt durch Omon-Sonderpolizei), Migrationsdienst sowie den Gouverneur des Leningrader Gebiets auf den Plan. Aus Petersburg reisten „zur Unterstützung“ Mitglieder nationalistischer Parteien an. Bei der Durchsuchung des Ortes wurden rund 30 illegal beschäftigte Gastarbeiter registriert.

Der Gouverneur Alexander Drosdenko versprach, sämtliche Betriebe der Region auf Schwarzarbeiter untersuchen zu lassen. Mittlerweile hat die Polizei einen 33-jährigen Usbeken festgenommen, der sich bereits seit 2006 illegal in Russland aufhält. Er trug das Mobiltelefon des Opfers bei sich und hat ein Geständnis abgelegt.

www.fontanka.ru

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  • Veröffentlicht: 6 Jahren vor auf 14. August 2012
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  • Zuletzt geändert: August 14, 2012 @ 5:37 pm
  • Rubrik: Justiz, Ticker

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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