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Brandanschlag auf die Petersburger „Trollfabrik“

Von   /  30. Oktober 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- In der Nacht auf den 26. Oktober warfen Unbekannte Molotow-Cocktails auf das Haus mit der Nummer 55 am Prospekt Sawuschkina, in dem die ominöse „Agentur für Internetrecherche“ untergebracht ist. Wie die Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen, warfen zwei vermummte Männer insgesamt drei Brandflaschen in den zweiten Stock, doch konnte das Feuer rasch vom Nachtwächter gelöscht werden.

Das Haus wird auch als „Trollfabrik“ bezeichnet, weil von dort aus bezahlte Blogger Pro-Kreml-Propaganda im Internet betreiben. Diese wird in Foren aber auch auf Webseiten, wie zum Beispiel in den „Newski Nowosti“ veröffentlicht. Wie ebenfalls bekannt ist, wird das PR-Unternehmen von „Putins Koch“, Ewgeni Prigoschin finanziert.

Dieser erhielt seinen Übernamen, weil er als Günstling des Präsidenten einen riesigen Gastronomie-Konzern betreibt, der unter anderem die russische Armee und den Kreml bewirtet. Dadurch erwarb Prigoschin ein riesiges Vermögen und gilt als einer der reichsten Männer Russlands.

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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