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Russland: Weniger Wodka für gleiches Geld

Von   /  25. Juli 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Die Bürger Russlands haben im ersten Halbjahr 2013 um 24 Prozent weniger Wodka gekauft, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, ohne dabei gespart zu haben. Das berichtet die Agentur Prime unter Berufung auf die Forschungsfirma GFK-Rus. Die Bürger Russlands haben im ersten Halbjahr 2013 um 24 Prozent weniger Wodka gekauft, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, ohne dabei gespart zu haben. Das berichtet die Agentur Prime unter Berufung auf die Forschungsfirma GFK-Rus.

Die „Haupttreiber“ für den Verkaufsrückgang seien eine reduzierte Kaufhäufigkeit und die Verringerung der Zahl der Wodkakäufer um neun Prozent, heißt es. Der in Geld ausgedrückte Verkaufsumfang ist in diesem Jahr nur um vier Prozent gegenüber dem Vergleichzeitraum 2012 gestiegen, was auf die Erhöhung der Alkoholsteuer und die entsprechende Preissteigerung für Wodka zurückzuführen ist.

Eine Steigerung ist nur bei den 0,375-Liter-Flaschen zu verzeichnen, deren Absatz um fast acht Prozent gewachsen ist. „Diese Tendenz ist eher kurzfristig und das Ergebnis einer schnellen Kundenreaktion auf die Preisanhebung“, heißt es in der Studie. GFK-Rus verweist ferner auf das zunehmende Interesse der Konsumenten für andere alkoholische Getränke, so für Whisky. Der Anteil der Käufer in diesem Bereich ist um 1,5 Prozent und der Verkaufsumfang um ein Drittel gewachsen.

Nach Angaben des Statistischen Amtes Russlands (Rosstat) ist der Verkaufsumfang bei Wodka von Januar bis Mai 2013 um 8,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 zurückgegangen und hat 57,9 Millionen Dekaliter betragen. Die Produktion dieses alkoholischen Getränks hat sich im selben Zeitraum um 28,3 Prozent verringert.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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