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RIA Novosti wird „Rossija Segodnja“

Von   /  10. Dezember 2013  /  1 Kommentar

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rian.- RIA Novosti wird auf Erlass von Präsident Wladimir Putin aufgelöst, an Stelle der Media-Holding tritt eine neue staatliche Nachrichtenagentur, die „Rossija Segodnja“ (dt.: „Russland heute“) heißen wird, so der Kreml-Pressedienst am Montag.

Chef der neuen Staatsagentur wird Dmitri Kisseljow, einer der führenden politischen Kommentatoren des TV-Senders Rossija. Wie es in dem von Putin unterzeichneten Ukas weiter heißt, gehört der neuen Media-Struktur, die im bisherigen Moskauer RIA-Novosti-Gebäude untergebracht wird, auch der Rundfunksender Golos Rossii (dt.: „Stimme Russlands“) an.

Hauptgewicht auf Berichterstattung für das Ausland

Der russische Präsident hat das Ministerkabinett beauftragt, innerhalb eines Monats alle nötigen Schritte zur Gründung der neuen Agentur in die Wege zu leiten und die Aufnahme der internationalen Nachrichtenagentur  „Rossija Segodnja“ in die Liste der strategischen Unternehmen des Landes zu erörtern.

Hauptrichtung der Tätigkeit der neuen staatlichen Nachrichtenagentur ist die Berichterstattung im Ausland über die staatliche Politik der Russischen Föderation und das gesellschaftliche Leben in Russland, so der Wortlaut des Präsidentenerlasses.

„Gerechte Einstellung zu Russland wiederherstellen“

Die internationale Nachrichtenagentur Rossija Segodnja ist laut dem Chef der neuen Struktur, Dmitri Kisseljow, berufen, „eine gerechte Einstellung zu Russland in der Welt wiederherzustellen“.

„Gerade die Wiederherstellung einer gerechten Einstellung zu Russland als einem wichtigen Land der Welt mit guten Absichten ist die Mission der neuen Struktur, die ich leiten werde“, sagte Kisseljow am Montag im Fernsehsender Rossija 24.

Wie er hinzufügte, wird auch die Fernsehanstalt Russia Today zur neuen Holding gehören. Wie aus dem am Montag veröffentlichten Erlass von Präsident Wladimir Putin zur Liquidierung von RIA Novosti hervorgeht, wird der staatliche Radiosender Stimme Russlands ebenfalls in die neue Agentur aufgenommen, die im bisherigen Gebäude von RIA Novosti ihren Sitz haben wird.

www.rian.ru

 

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Werner Hintze sagt:

    Tja der Herr Kisseljow hat dann die undankbare Aufgabe den Eskimos Kühlschränke (Verzeihung den europäischen Journalisten den russischen Standpunkt) zu verkaufen.
    Viel Spass bei dem Job…

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