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Geldmangel: Russen verbringen Urlaub vorwiegend zu Hause – Nur zwei Prozent im Ausland

Von   /  6. Juni 2011  /  Keine Kommentare

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rian.- Aus Geldmangel werden die meisten Bürger Russlands ihren diesjährigen Urlaub zuhause verbringen, obgleich die meisten von ihnen lieber ins Ausland beziehungsweise an die russische Schwarzmeerküste reisen würden, hat das Meinungsforschungsinstitut WZIOM herausbekommen.  Aus Geldmangel werden die meisten Bürger Russlands ihren diesjährigen Urlaub zuhause verbringen, obgleich die meisten von ihnen lieber ins Ausland beziehungsweise an die russische Schwarzmeerküste reisen würden, hat das Meinungsforschungsinstitut WZIOM herausbekommen.

Wie WZIOM-Chef Valeri Fjodorow am Montag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti mitteilte, würden 31 Prozent der Russen ganz gern ihren Urlaub im Ausland außerhalb des postsowjetischen Raumes und 25 Prozent an der russischen Schwarzmeerküste verbringen. Weitere zehn Prozent träumen von einer Reise auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim in der Ukraine, neun Prozent würden gerne in andere Städte Russlands und sechs Prozent in andere postsowjetische Staaten fahren.

Die Realität korrigiert jedoch diese Pläne in beträchtlicher Weise, so der Experte. „56 Prozent werden ihren Urlaub zuhause verbringen“, sagte er. „17 Prozent werden das auf ihren Datschen tun.“ Zwei Prozent würden auf die Krim reisen. Einen Urlaub im Ausland haben zwei Prozent der russischen Staatsbürgerinnen und -bürger vor, so Fjodorow. In Moskau und St. Petersburg ist dieser Anteil jedoch beträchtlich höher – 16 beziehungsweise zehn Prozent.

Laut der WZIOM-Umfrage werden 54 Prozent in erster Linie wegen Geldmangel zu Hause bleiben. Weitere 12 Prozent können sich das aus Gesundheitsgründen nicht erlauben. Elf Prozent gaben an, „ihre Arbeit“ lasse keine Auslandsreisen zu.  Im Durchschnitt planen die Russen einen Urlaubsetat von 17 102 Rubel (knapp über 400 Euro) pro Person ein, bei den Moskauern und Petersburgern liegt diese Summe bei 25 037 Rubel (rund 635 Euro).

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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