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Anhängerin der „Pussy-Riot“-Gruppe lässt sich in Petersburg „kreuzigen“

Von   /  13. Juli 2012  /  Keine Kommentare

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eva.- Gestern liess sich eine junge Frau neben der Petersburger „Blutskirche“  symbolisch kreuzigen. Sie trug die unverwechselbare Maske der  „Pussy-Riot“-Gruppe, auf der Querlatte des Kreuzes war die Inschrift „Democracy – Hier könnte eure Demokratie sein“.

Ausserdem war vor dem Kreuz eine Kartonschachtel für eine Kollekte „zur Wiederherstellung der Reputation der Russisch-orthodoxen Kirche“ aufgestellt. Die Aktion dauerte rund 40 Minuten, bis eine Polizeistreife am Tatort eintraf, die Frau vom Kreuz holte und mit aufs Reviel mitrnahmen.

Die „Pussy-Riot“-Gruppe hatte im Februar in der Moskauer Christus-Erlöser-Kirche eine Nackt-Show veranstaltet, der international für Aufsehen sorgte. Trotz Protesten sind die drei jungen Ukrainerinnen noch immer in Untersuchungshaft, ihnen droht eine lange Haftstrafe wegen Störung der öffentlichen Ruhe, religiösem Hass und der öffentlichen Beleidigung der russisch-orthodoxen Kirche

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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