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Alkohol in Bedrängnis: Russlands Staat hebt Preise an und verbietet Werbung

Von   /  4. Januar 2013  /  Keine Kommentare

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rian.- Der russische Staat will die Beziehungen seiner Bürger mit Alkohol von diesem Jahr an strenger gestalten – mit Preiserhöhungen, Verkaufseinschränkungen und Werbeverbot. Vom 7. Januar an wird der Mindestpreis von einer 0,5-Liter-Flasche Wodka um 36 Prozent auf 170 Rubel (knapp über vier Euro) angehoben. Eine Flasche Branntwein wird gleichzeitig um 31,5 Prozent auf 250 Rubel (knapp über sechs Euro) erhöht.

Bereits am 1. Januar tritt das Verbot für die Alkohol-Werbung in den Printmedien, im Fernsehen und Radio, im Internet, auf den Straßen-Werbeträgern und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Kraft. Die Werbung darf nur noch in den Spirituosen-Läden bleiben.

Bier darf ab Jetzt nur in den Läden verkauft werden, deren Fläche mehr als 50 Quadratmeter ist. Darüber hinaus wird der Bierverkauf in allen Verkaufsstellen im Zeitraum zwischen 23.00 und 08.00 Uhr verboten. Für hochprozentigen Alkohol gilt diese Einschränkung bereits seit 2012.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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