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Steinmeier für „konstruktiveres und kooperatives Verhältnis“ mit Russland

Von   /  5. Februar 2014  /  Keine Kommentare

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rian.- Für ein konstruktiveres und kooperativeres Verhältnis zu Russland hat sich Bundesaußenministr Frank-Walter Steinmeier am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz eingesetzt. Er betonte, dass bestimmte Konflikte wie etwa der in Syrien ohne Moskau nicht gelöst werden könnten. Der Minister fügte hinzu: „Nur mit Russland gelingt ein Übereinkommen mit dem Iran.“ Es wäre ein Fehler, die Zukunft Europas ohne Berücksichtigung Russlands zu gestalten. Moskau müsse aber auch gemeinsame Herausforderungen definieren, so Steinmeier.

Außerdem rief Steinmeier die Teilnehmer der Münchner Konferenz auf, ihr gemeinsames Gewicht für eine friedliche Lösung in der Ukraine einzusetzen. „Wenn am Pulverfass die Lunte schon glimmt, dann ist es hoch gefährlich, auf Zeit zu spielen“, sagte der Minister. Den ukrainischen Staatschef Viktor Janukowitsch forderte Steinmeier auf, seine Zusagen an die Opposition schnell und in vollem Umfang umzusetzen.

Der Bundesaußenminister forderte ein stärkeres außenpolitisches Engagement Deutschlands. „Deutschland ist eigentlich zu groß, um Weltpolitik nur von der Außenlinie zu kommentieren“. Deutschland müsse bereit sein, sich außen- und sicherheitspolitisch früher, entschiedener und entschlossener einzubringen.

Die Außenminister Russlands und Deutschlands, Sergej Lawrow und Frank-Walter Steinmeier, sind in München Medienberichten zufolge zu Gesprächen zusammengekommen.  Auf der Tagesordnung der Verhandlungen, die am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz stattfinden, stehen aktuelle Probleme der russisch-deutschen Zusammenarbeit. Zudem wollen die beiden Minister internationale Probleme, darunter die Sicherheit in Europa, zur Sprache bringen, hieß es.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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