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Russland verweigert Mitarbeiter von Adenauer-Stiftung die Einreise

Von   /  23. Februar 2015  /  Keine Kommentare

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eva.- Thomas Schneider, Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde am 19. Februar am Moskauer Flughafen Scheremetjewo die Einreise nach Russland verweigert. Wie er bei der Passkontrolle erfuhr, wurde er mit einem Einreiseverbot bis 2020 belegt, schreibt Gazeta.ru. Gründe für die Einreisesperre wurden keine genannt.

Schneider wollte als Leiter des Projekts „EU-Russland-Dialog“ an einer Konferenz in Moskau teilnehmen. Im Rahmen des Projekts wird unter anderem ein deutsch-russischer Jugendaustausch organisiert. Die Konrad-Adenauer-Stiftung fordern von der russischen Seite die Aufklärung des Falls und die Rücknahme des Einreiseverbots. Schon im vergangenen Jahr war die deutsche Politikerin Rebecca Harms von den Grünen bei der Einreise nach Russland zurückgewiesen worden, obschon sie über einen Diplomatenpass verfügte.

Bild: Dmitry Rozhkov/Wikimedia Commons

www.gazeta.ru

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Russland verwehrt Grünen-Europapolitikerin Rebecca Harms die Einreise

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Keine Kommentare

  1. eva sagt:

    @ The Reds: Und ich halte nichts von Verschwörungstheorien. Sie sind viel zu einfach und stiften nur die allgemeine Atmosphäre des Misstrauens, die eine Beendigung des Konflikts verhindert.

    @ Michael Fischer: Für eine Spionagetätigkeit der Konrad-Adenauer-Stiftung gibt es bisher keinerlei Beweise. Vielmehr scheinen im Moment alle von einer Spionage-Hysterie befallen zu sein, die das politische Klima vergiftet.

  2. Michael Fischer sagt:

    Diese Austauschprojekte werden leider inzwischen immer mehr zur Auslandsspionage missbraucht. Gerade der BRD-Regierung kann man heutzutage alles zutrauen. Vorurteile gegen Deutsche Regierungsassoziierte sind durchwegs sinnvoll, da niemand mehr das Merkelsche BRD-System importieren will, welches schon vielen EU Staaten so großen Schaden zugefügt hat. Die Konrad-Adenauer-Stiftung als tragendes Element der CDU-Außenpolitik war direkt u.a. in die Vorgänge in der Ukraine verwickelt. Hierzu wurde hintrhältiger Weise die Olympiade in Sotschi abgewartet. Die Reaktion der Russen ist vor diesem Hintergrund verständlich und positiv.

  3. Stummeier sagt:

    Dann sollen sie sich doch in Deutschland treffen! Ich kann der russischen Administration nur gratulieren zu solchen Schritten…. und sicherlich haben die ganz andere Informtionen als wir normalen Sterblichen. Ich bin Deutscher, lebe seit vielen Jahren in St. Petersburg und habe überhaupt kein Verständnis für Frau Merkel die sich zur Redensführerin gegen Russland und den Sanktionen gemacht hat. Ausgerechnet Deutschland!!! Ohne Russland gebe es immer noch BRD und DDR…… kann nur den Kopf schütteln…

  4. The Reds sagt:

    Eva, das halt ich schlicht für blauäugig – gerade solche Projekte sind Schlitten für rutschigen Matsch…

  5. eva sagt:

    Nur nicht zu voreilig mit Schuldzuweisungen! Der „Krieg in den Köpfen“ zwischen Ost und West lebt von solch einfachen Urteilen. Die Meinungen über Sinn und Zweck der Konrad-Adenauer-Stiftung gehen vielleicht auseinander, dennoch leistet die Organisation einen wichtigen Beitrag zur Verständigung, und mit dem Maidan hat sie wohl kaum zu tun. Das Einreiseverbot für Thomas Schneider geht zu Lasten eines Austausch-Projekts – solche Projekte kann es momentan nicht genug geben. Sie sorgen für Begegnungen von Mensch zu Mensch und bauen Vorurteile auf beiden Seiten nachhaltig ab.

  6. Wolf Larsen sagt:

    Konrad-Adenauer Stiftung?

    Das ist doch der Verein, der den Putsch in Kiew mitorganisierte und finanzierte.

    Also, solche Elemente würde ich in meinen Staat auch nicht einreisen lassen.

  7. Sven sagt:

    Bravo. Die KAS ist eine der größten „Brandstifter“ überhaupt; Beweisantritt in der Ukraine mit ihrem „teuren“ Schützlink Klitschko war da schon gar nicht mehr nötig. Ich finde, das ist eine gute Antwort auf die „Sanktionen“. Passt.

  8. sonicht sagt:

    endlich einmal eine positive Nachricht.

  9. Paul Gallowitz sagt:

    Glauben denn unsere Obama – Versteher, dass immer weitere, zunehmende Sanktionen und Einreiseverbote gegen Russland ohne entsprechende Antwort bleiben?
    Da es ja ein geschlossenes Meinungsbild (Feindbild) unter den Freunden des Friedensnobelpreisträgers gibt, mit Ausnahme der Linken , ist nur allzu verständlich wie Russland reagiert.
    Uns wird doch von den staatstragenden Medien täglich eingehämmert wer unser Feind ist.
    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dieses Einreiseverbot als „Beweis“ für die Aggressivität Russlands dienen wird. Dafür haben wir doch exzellente „Fachleute“ bei ARD und ZDF.
    Schon vergessen, was wir über die „öffentlich-rechtlichen“ Medien immer wieder zu hören bekommen? In Russland gibt es bald keine Panzer mehr, weil sie ständig in die Ukraine rollen.
    (:-) (:-)

  10. Scholze sagt:

    Richtig so !!!!
    Man müßte die ganze Bande ausRussland rausschmeißen.
    Die Adenauer Stiftung ist eine NGO der übelsten Sorte.
    Die haben schon den geistig minderbemittelten Klitschko aufgebaut
    und wollten Ihn zum Präsidenten der Ukraine machen da haben aber die Amis nicht
    mitgespielt die hatten Ihre eignen Kandidaten. Putin ist viel zu nachsichtig mit diesen Pack.

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