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Russland birgt Munition von deutschem Prahm in der Ostsee vor Kaliningrad

Von   /  2. Juli 2012  /  Keine Kommentare

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rian.- Fachkräfte des russischen Zivilschutzministeriums (MTSch) haben Ende Juni mit einer groß angelegten Operation zum Entminen eines deutschen Prahmes in der Ostsee begonnen, an dessen Bord sich mehr als 10 000 Stück Munition aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges befinden, teilte der MTSchs-Abteilungsleiter Oleg Kusnezow RIA Novosti am Dienstag mit.

Der deutsche Prahm war 2010 im Raum von Baltijsk im Gebiet Kaliningrad (russische Exklave an der Ostsee) entdeckt worden. Er liegt in einer Tiefe von 15 Metern, 1,5 Kilometer von der Küste entfernt. Nach vorläufigen Angaben befinden sich an seinem Bord bis zu 12 000 Explosivgeschosse. Die ersten 530 davon wurden vor zwei Jahren an die Oberfläche gebracht und vernichtet.

„In diesem Jahr ist beabsichtigt, bei günstigen Witterungsverhältnissen 600 bis 800 Stück Munition zu heben“, sagte Kusnezow.  Dabei hob er hervor, dass eine komplizierte Arbeit bevorstehe. Deshalb sei sie auf lange Sicht angelegt.  Dem Abteilungsleiter zufolge wurden analoge Arbeiten 2009 in der Stadt Pionerski im Gebiet Kaliningrad durchgeführt. Aber damals sei das ein kleiner Prahm mit einer unwesentlichen Menge von Munition – 117 Stück – gewesen.

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Deutsches Schiff mit Munition vor russischer Küste entdeckt

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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