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Gedenken der Russlanddeutschen an Opfer von Revolution und Stalininsmus

Von   /  7. August 2017  /  Keine Kommentare

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pd.- Am 28. August findet eine Gedenkfahrt auf den Lewaschowo-Friedhof mit Gedenken beim Kreuz für die repressierten und deportierten Deutschen statt. 1998 errichtete die Gesellschaft der Deutschen St. Petersburg ein Gedenkkreuz nach dem Projekt von Witold Muratow für die getöteten Deutschen Russlands.

Lewaschowo ist einer der größten Friedhöfe St. Petersburgs. Hier liegen rund 45.000 Opfer der stalinistischen Repressionen in den Jahren 1937-1954 begraben, die Liste der deutschen Opfer des „Großen Terrors“ umfasst 166 Personen.

Die Deportation der Deutschen wurde am 28. August 1941 befohlen. Als erste wurden die Deutschen an der Wolga, aus den Gebieten Saratow und Stalingrad zwangsumgesiedelt. Später wurde die Deportation der Deutschen aus den Sowjetrepubliken Aserbaidschan, Georgien, Armenien, Turkmenistan, Tadschikistan, Kirgisien und anderen sowjetischen Gebieten angeordnet.

Von 1,8 Millionen Deutschen, die in der UdSSR lebten, starben im Verlauf der Deportationen etwa eine Million Menschen. 1948 verbot die Regierung der UdSSR allen Deutschen, an ihre Herkunftsorte zurückzukehren. Erst nach dem Tod Stalin wurden viele rechtliche Einschränkungen abgeschafft.

28. August 11.40 Versammlung hinter der Kasaner Kathedrale, 12.00 Abfahrt. Geplante Rückkehr um 16.00. Es wird darum gebeten, Blumen mitzunehmen. Obligatorische Anmeldung unter: [email protected], Telefon 570-40-96 oder in der Gruppe Vkontakte.
www.drb.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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