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Nato-Luftwaffe erhält Flugplatz nahe estnisch-russischer Grenze

Von   /  16. September 2010  /  Keine Kommentare

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Estlands Präsident Toomas Hendrik Ilves hat am Mittwoch das rekonstruierte Flugfeld in dem nahe Tallinn und in rund 360 Kilometer Entfernung vom russischen Sankt Petersburg gelegenen Luftstützpunkt Ämari feierlich eröffnet. Ilves bezeichnete die Eröffnung der Startbahn des Luftstützpunktes Ämari als wichtiges militärisches und politisches Ereignis. Er hob hervor, dass die Bereitschaft des Luftstützpunktes zur Aufnahme von Flugzeugen die Ankunft der Streitkräfte der Nato-Verbündeten in Estland im Falle einer Krisensituation erleichtern wird.

Die Arbeiten am Bau des Flugfeldes hatten etwa drei Jahre gedauert und waren das teuerste Bauprojekt Estlands. Seine Gesamtkosten belaufen sich auf 1,5 Milliarden Kronen (ungefähr 96 Millionen Euro). Über ein Drittel der Ausgaben wird aus dem Programm der Nato-Investitionen in die Sicherheit (Nato Security Investment Program) bezahlt.

Voraussichtlich werden Nato-Flugzeuge, die den Luftraum der baltischen Saaten schützen und in Litauen stationiert sind, nach dem Rotationsprinzip auch in Ämari stationiert werden. Schon heute hat Estland eine Vereinbarung mit der Allianz, dass Kampfjets der Verbündeten ab Oktober in Ämari Trainingsflüge absolvieren werden.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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