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Zug-Attentat in Petersburg: Rechtsradikale bekennen sich zum Bombenanschlag

Von   /  2. Februar 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Im Internet wurde heute der Bombenanschlag auf die Petersburger Vorortszugstrecke bei der Station „Bronewaja“ eifrig diskutiert. Im Verlauf des Tages tauchte die Bekennernachricht einer rechtsradikalen Gruppe mit dem Namen „NS-WP Newograd“ auf, was soviel wie „Nationalsozialismus – White Power“ heisst.


Mit diesem Attentat sei am 2. Februar das nationalsozialistischen „Lichtfest“ gefeiert worden, hiess es in der Botschaft. Man werde sich bis in den Tod gegen das System der Okkupation zur Wehr setzen, schreiben die NS-WP-Autoren.

So absurd die Mitteilung tönen mag, so ernst wird sie genommen, denn bereits im Dezember hatte sie die Öffentlichkeit mit einer furchterregenden Aktion geschockt. Am 25. Dezember richtete eine Gruppe von Skinheads einen Studenten aus Ghana mit unzähligen Messerstichen hin (der SPB-Herold berichtete davon).

Neben einer Bekennernachricht verbreiteten die Mörder ein Video, auf dem Szenen des Attentats veröffentlicht wurden. Die Gruppierung „feierte“ so ihre Rückkehr nachdem zuvor mehrere ihrer Mitglieder festgenommen worden waren.

Bild: Eugen von Arb/SPB-Herold

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Petersburger Neonazis bekennen sich mit Videonachricht zum Mord an Ghanaesen

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  • Veröffentlicht: 9 Jahren vor auf 2. Februar 2010
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  • Zuletzt geändert: Februar 2, 2010 @ 10:52 pm
  • Rubrik: Aktuell

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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