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Zentralbank dementiert Einfluss westlicher Sanktionen auf russische Geldinstitute

Von   /  23. Oktober 2014  /  Keine Kommentare

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rian.- Die vom Westen eingeleiteten Sanktionen betreffen nur einzelne Aspekte des operativen Geschäfts der russischen Banken, ohne einen wesentlichen Einfluss auf sie zu nehmen,  wie aus einem Bericht zur finanziellen Stabilität der Zentralbank Russlands hervorgeht.  Die USA und die Europäische Union hatten im Juli gegen etliche große Finanzinstitute Russlands Sanktionen verhängt, die später noch ausgeweitet wurden. Demgemäß dürfen US-amerikanische und europäische Investoren keine neuen Kredite an die Sberbank, die VTB-Bank, die Gazprombank, die Rosselchosbank und die Vnesheconombank gewähren sowie keine neu emittierten und auf mehr als 30 Tage befristeten Aktien und Bonds dieser Geldinstitute kaufen.

Weitere Sanktionen gegen russische staatliche Banken wurden von Österreich, Kanada, der Schweiz und von Japan eingeführt. Nach dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation haben die USA auch noch Sanktionen gegen die Bank „Rossija“ und die SMP Bank sowie gegen deren Tochterbanken verhängt.   „Trotz der negativen Auswirkungen auf einzelne Aspekte des operativen Geschäftes haben die Sanktionen keinen wesentlichen Einfluss auf die genannte Bankengruppe genommen. Deren finanzielle Lage ist weiterhin stabil“, heißt es in dem Bericht.

Der Zentralbank zufolge genießen die sanktionsbelasteten Banken weiterhin das Vertrauen ihrer Kunden. Eine negative Folge der gegen die Bank „Rossija“ und die SMP Bank verhängten Sanktionen sei ein Rückgang des Einlagenvolumens natürlicher Personen um 22,8 Prozent. Dabei seien die mobilisierten Geldmittel russischer Bürger im Zeitraum von März bis September insgesamt um 20,4 Prozent gewachsen, heißt es.   Es wird unterstrichen, dass die von den Sanktionen betroffenen russischen Banken einen wesentlichen Kapitalvorrat haben und ihre Eigenmittelquoten zwischen 10,5 bis 15,7 Prozent liegen.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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