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Zehn Prozent tiefere Heizkosten in Petersburg nach Skandal um Teuerung

Von   /  13. März 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Das Petersburger Departement für Wohnungsfragen druckt neue Quittungen für die Heizkosten mit zehn Prozent tieferen Tarifen. Diese Massnahme erfolgte nach einem Skandal Ende Februar als Präsident Putin die starke Teuerung der Tarife in St. Petersburg und anderen russischen Städten während einer Ministerkonferenz harsch kritisierte. Er forderte, die Tariferhöhungen auf sechs Prozent jährlich zu begrenzen.


Darauf entsandte das Regionen-Ministerium Kommissionen nach St. Petersburg, Murmansk, in den Altai, um die Arbeit der dortigen Verwaltung zu kontrollieren. In der Folge wurden der Energieminister von Murmansk Genadi Mikitschura sowie der Leiter des Petersburger Departements für Wohnungsfragen Vizegouverneur Sergei Kosyrew entlassen.

Beiden wird vorgeworfen, Preiserhöhungen nicht überwacht zu haben. In Murmansk waren die Tarife im Januar um 225 Prozent gestiegen, in einigen Petersburger Bezirken um bis zu 40 Prozent. Die weiteren Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.

Kostenanstieg bis zu 225 Prozent

In Petersburg waren waren die Heizkosten in den letzten Jahren stark gestiegen, ausserdem wurden vielerorts eine „13. Monatsrechnung“ in denen die angeblich höheren Kosten wegen der harten Winter berechnet wurden. Die Bevölkerung von Petersburg und Moskau demonstriert am „Sozialmarsch“ vom 25. Februar unter anderem gegen die hohen Tarife.

Bereits vor zwei Jahren bekam die Regierung von Petersburg den Ärger Putins zu spüren, weil es wegen der schlechten Schneeräumung auf den Dächern und Strassen einen Wassereinbruch in dessen Privatwohnung gegeben hatte. (eva)

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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