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Zahlreiche blinde Bombenalarme in der Petersburger Metro

Von   /  3. Januar 2018  /  Keine Kommentare

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eva.- Nachdem in den Monaten zuvor eine Welle anonymer Bombendrohungen tausende öffentlicher Institutionen in Russland in Atem gehalten hatten, gab es im Dezember regelmässig Bombenalarm in der Petersburger Metro.

In den meisten Fällen wurden die Metrostationen aufgrund liegengelassener Taschen oder Pakete. Es gab jedoch auch andere Gründe: Zweimal wurde der Entschärfungsdienst gerufen, weil sich ein Student und ein Schüler einen “Scherz” erlaubten. Einmal meldete ein Mitarbeiter der Petersburger Metro eine “Bombe”, weil er sich nach einem Streit an einem Arbeitskollegen rächen wollte.

Seit dem Bombenattentat auf einen Petersburger Metrozug im April 2017 wurden die Sicherheitskontrollen an den Eingängen wesentlich verstärkt. Waren die Metalldetektoren vor dem Anschlag praktisch unbesetzt oder sogar ausgeschaltet, so stehen nun überall zwei bis drei BeamtInnen davor, welche Passagiere mit viel Gepäck in die Kontrolle einweisen.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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