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WM2018 – rund um den Fussball: Maradona wird von Fifa gefeuert – russische Frauen flirten mit Fussballfans

Von   /  2. Juli 2018  /  Keine Kommentare

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eva.- Während des Spiels der Argentinier gegen Nigeria im Petersburger Stadion wurde es dem Ex-Fussballer Diego Maradona schlecht, so dass der Notarzt gerufen werden musste. Dieser empfahl Maradona, das Spiel zu verlassen, doch blieb dieser bis zum Ende auf der Tribüne.

Das Ausmass seiner Beschwerde und ihre Gründe gaben in den Medien viel zu reden. Während Maradona bloss von Halsschmerzen sprach, behaupteten Zeugen von einen Kreislaufkollaps, schreibt Fontanka.ru. Maradona soll sich in Extase befunden haben, hervorgerufen durch Alkohol oder Drogen. Angesichts dieser Spekulationen griff Maradonas Tochter die Medien an und verurteilte ihre Sensationslust.

Maradona flog nach dem Spiel direkt nach Moskau weiter. Wie Newsru.com schreibt, erhielt der einstige Spitzenspieler von der Fifa 10.000 Pfund Sterling pro Tag und sämtliche Reisespesen bezahlt für die Besuche der Spiele der Argentinier. Sein extravagantes Auftreten, für das er seit je her bekannt war, pflegt er auch an der russischen WM. So soll er zum Beispiel mit einer Zigarre auf der Tribüne gesehen worden sein, obwohl rauchen im Stadion strengstens verboten ist. Darum und und wegen des Ausscheidens der Argentinier gegen Frankreich wurde Maradona dann auch von der Fifa gefeuert.

WM – „Zeit der Huren“?

Mit einer ziemlich billigen Geschichte erhöhte die Boulevard-Zeitung „Moskowski Komsomolez“ ihre Auflage. Unter dem Titel „Zeit der Huren“ zog der Journalist Platon Besedin über das angeblich unmoralische Benehmen der russischen Frauen her, die sich während der Weltmeisterschaft angeblich wie Huren benähmen und gleich reihenweise mit ausländischen Fussballfans ins Bett hüpften. Hinterher behauptete er dann, man habe ihn missverstanden – im Gegenteil sei die russische Frau für ihn „heilig“ usw.

Mit Zittern und Stossgebeten erwarteten die Russen das Spiel gegen Spanien und waren nach dem 1:1, das für Spanien das Aus bedeutete, ausser sich vor Freude. Nach dem Match zogen die Fans überall in Russland lärmend und jubelnd durch die Strassen. In den meisten Fällen geschah dies friedlich, ausser in Woronesch, wo ein Fan für einige Sekunden auf einen Polizeiwagen hüpfte und danach von zwei Polizisten brutal verprügelt wurde. Die Szene wurde per Handy gefilmt und wird nun in einem Verfahren verhandelt.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.newsru.com

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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