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WM2018 – rund um den Fussball: Blatter plaudert aus dem Nähkästchen – schweizer Spieler für „Albaner-Gruss“ gebüsst – brasilianischer Gangster an WM verhaftet

Von   /  26. Juni 2018  /  Keine Kommentare

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eva.- Während seines Besuchs der Fussball-WM als Gast von Wladimir Putin, nutzte der Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter die Gelegenheit, die diesjährige WM zu kommentieren. Dabei lobte er neben dem „starken“ Präsident Putin auch den Ex-Sportminister Vitali Mutko, den er als „Architekt“ der Fussballweltmeisterschaft in Russland und seinen Freund bezeichnete. Ebenfalls lobte er das russische Fussball-Team, das im Westen unterschätzt worden sei und sich glänzend gehalten habe.

Blatter liess verlauten, dass der Druck auf die Fifa, die WM nicht in Russland zu veranstalten, sehr gross gewesen sei. Aber ein Mann wie Putin liesse sich nicht unter Druck setzen. Blatter war 2015 nach einem Korruptionsskandal zusammen mit Uefa-Chef Michel Platini auf Jahre für jede Tätigkeit im Fussballbereich gesperrt worden. Deshalb besuchte er die diesjährige WM als Privatperson.

Brasilianischer Gangster in Petersburg dingfest gemacht

Für ihren „Albaner-Gruss“ während des Spiels gegen Serbien wurden die albanischstämmigen Spieler Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka aus der schweizer Nationalmannschaft von der Fifa mit 10.000 Franken gebüsst. Ihr Trainer erhielt eine Busse über 5.000 Franken. Für die Reaktion der aufgebrachten serbischen Fans, die Gegenstände in die Arena warfen und Protestplakate zeigten, wurde der serbische Fussballverband mit 54.000 Franken Strafe belegt. Ihr Präsident und der serbische Trainer zahlen ebenfalls je 5.000 Franken Busse.

Ein überraschender Fang gelang der Petersburger Polizei nach dem Spiel Brasilien-Costa Rica. Sie konnte den per Interpol gesuchten brasilianischen Gangster Rodrigo Vizentini Dinardi, der seit mehr als einem Jahr gesucht wird, nach dem Match am Ausgang des Stadions festnehmen. Obwohl Dinardi mit seinem italienischen Pass aus England nach Russland reiste, wurde Interpol bei der Durchsicht der Fan-Listen auf ihn aufmerksam. Laut der brasilianischen Polizei, die schon einen Auslieferungsantrag gestellt hat, gehört er zu einer zwanzig-köpfigen Bande, auf deren Konto dutzende von Überfällen gehen.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.newsru.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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