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Willkommen in der «Flasche» auf Neuholland

Von   /  25. September 2017  /  Keine Kommentare

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eva.- Seit diesem Sommer ist ein weiteres Gebäude auf der Kanalinsel “Neuholland” zugänglich – die “Flasche”. Diesen Übernamen erhielt der Bau wegen seiner runden Form, und da er lange Zeit als Gefängnis diente nimmt man an, dass davon die Redewendung “Ne les v butylku!” (Steig nicht in die Flasche!) kommt (Fotogalerie).

Der Bau des russischen Architekten Aleksandr Stauberg wurde 1824 innerhalb von zwei Jahren errichtet und umfasste neben Gefängnisräumen auch Küchenräume, ein Hospital, eine Schneiderei sowie Verwaltungs- und Lagerräume der einstigen Werft. Die Räumlichkeiten wurden mit grosser Sorgfalt renoviert und mit Holztüren und -Fenster nach historischem Vorbild ausgestattet.

Dank der Renovation wird “Neuholland” nun auch in den Wintermonaten nutzbar – in der “Flasche” sind Restaurants, Geschäfte, Ausstellungsräume und ein Tanzstudio untergebracht. Ausserdem soll darin ein Archiv zur zeitgenössischen russischen Kunst Platz finden. Der Milliardär und Oligarch Roman Abramowitsch, dessen Firma Millhouse, den Umbau leitet, nahm zusammen mit seiner geschiedenen Frau Daria Schukowa an der Eröffnung teil.

Bilder: Eugen von Arb

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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