Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Wenn Schweres leicht wird – Ausstellung zum 60. Geburtstag von Robert Lotosch

Von   /  7. Mai 2013  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

mm.- Am 5. Mai wurde zu Ehren des 60. Geburtstag des Künstlers Robert Lotosch im Ausstellungssaal des städtischen Skulpturenmuseums eine umfangreiche Ausstellung mit seinen Werken gezeigt. Es sollte keine Retrospektive werden als am Ostersonntag die Ausstellung unter der Beteiligung vieler Künstlerkollegen eröffnet wurde. Die Ausstellung erinnert eher an die Besichtigung in der Werkstatt des Künstlers in der zufällig auch sein Geburtstag gefeiert wird.

Robert Lotosch Skulpturen und Bilder wandern mit leichter Hand zwischen modernem Konstruktivismus und archaischer Kunst. Seine Werke stimmen den Betrachter überraschend fröhlich und heiter. Man spürt die Freude mit der Künstler an sein Werk geht.   Die vielseitigen Materialien, die unterschiedlichen Anwendungen zeigen einen Blick des historisch und weltoffenen Künstlers.

Wo man Naivität vermutet zeigt sich das Wissen eines Menschen der sich mit 3000 Jahren Kunst auseinandergesetzt hat und dennoch vollkommen eingenständige neue Werke erstellt – Werke die trotz schwerem und groben Material so gar nichts „typisch Russisches“ oder „Schweres“ an sich haben.

Lotosch erkennt Sinn des Materials

Anatoly Zaslavsky sagte dazu: „Er erkennt den genauen Sinn des Materials. Ob es nun ein Marmorblock ist oder einfach nur ein Stück Stein mit einem zufälligen Schnitt – Robert nutzt die Eigenschaften des Steins, seine Qualitäten in vollem Umfang. Genauso verwendet er das Holz, den Karton, oder ein rissiges Brettl – all das ist wird genau wie vorgesehen verwendet, und jeder „Fehler“ wird ein kostbares Juwel.“

5.  bis 26. Mai 2013.  Ausstellungssaal des städtischen Skulpturenmuseums, Newski Prospekt 179/2. Eintritt 50-100 Rubel. Тel. 314-12-14. www.gmgs.ru

Weitere Artikel zu diesem Thema >>>

Text und Bild. Markus Müller

    Drucken       Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Petersburger Kulturforum 2017 von Skandalen begleitet

mehr…