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Wasser und Heizungsrohre fallen massenhaft aus. Der Süden friert, der Norden sitzt auf dem Trockenen.

Von   /  6. Februar 2012  /  Keine Kommentare

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mm- „Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu“ Jürgen Wegemanns Fussballzitat hätten auch die Notfall-Reparatur-Brigaden der Vodokanal und der Fernwärmeversorgung den frierenden Sankt-Petersburger als Entschuldigung hinmurmeln können. Sie mussten am Wochenende ein paar extra Schichten einlegen.

Nach einem Rohrbruch musste an der Kreuzung Prospekt Blücher mit der Samschina Str.  eine der Hauptkaltwasserleitungen repariert werden. Zum Glück für die Anwohner gab es wegen der Sperrung der Kreuzung nur ein Verkehrschaos in den Nebenstrassen und kein Totalausfall der Wasserversorgung. Nicht so viel Freude hatten die Bewohner vom Statdteil Kuptschino im Süden. Dort fiel bereits am 1.Februar eine der Hauptleitungen aus.Bei minus 22 Grad war dann die Fernheizung einer 1991 gelegten Leitung der grössten Havarie in diesem Winter geplatzt. Von dem plötzlichen Leben im Tiefkühlschrank waren tausende Bewohner anzwischen Bucharester und Budapester Strasse auf der Höhe des Donauprospekts betroffen.

Auch in Kolpino eine Serie von Rohr“krepierern“

Noch schlimmer erging es den Bewohner des im Süden anschliessenden Städtchen Kolpino das gleich am Wochenende ohne Fernwärme und Strom auskommen muss. Eine 80cm dicke Hauptleitung ist gleich 2x Hintereinander geplatzt. Bereits am Freitag den 3. Februar viel die Leitung aus. Damit während der Reparatur die Leitungen nicht gefrieren wurden die Heitzungen grosräumig entleert und damit abgestellt. 651 Häuser und knapp 12000 Einwohner waren ohne Heizung.  Zu allem Unglück wurde dann in der Sammstagnacht auch das Stromnetz abgeschaltet. Die Bewohner konnten jetzt auch nicht mehr Ihre Elektoheizungen Die Zimmertemperaturen einigen Wohnungen sank unter 10 Grad.

Erst Heute konnte ein Teilerfolg gemeldet werden. Der Strom geht wieder die Samstagshabarie ist behoben. Dafür sind durch ein analogen Rohruch von Heute Morgen weitere 191 Häuser ohne Heizung. Der Betreiber der Fernwärme das Blockheizkraftwerk in Rybatskoe schliesst weitere Rohkrepierer in diesem Winter nicht aus.

Markus Müller

 

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