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“Warten auf Godot” mit dem Theater Erlangen in Petersburg

Von   /  9. Juni 2012  /  Keine Kommentare

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Pd.- Am 9. und 10. Juni führt das Theater Erlangen “Warten auf Godot” von Samuel Beckett auf der Bühne des Petersburger “Theaters der Generationen” auf. Tag für Tag warten Wladimir und Estragon im Niemandsland auf einen gewissen Herrn Godot. Weder kennen sie Godot, noch wissen sie wann er kommt. Nur eines wissen sie ganz sicher: Godot ist ihre Rettung.

Wladimir und Estragon haben nur noch eines: Zeit. Diese vertreiben sie sich mit Spielereien, Geschwätzigkeit und Witzeleien und fragen sich immer wieder, was sie an diesem Ort eigentlich wollen. Sie reden, streiten und können sich nicht einigen, ob sie aufbrechen, bleiben oder sich das Leben nehmen sollen. Während sie warten, bekommen sie Besuch von einem weiteren Paar: Pozzo und Lucky, ein Peitschen schwingender Herr und sein Sklave, den er am Strick mit sich führt.

“Warten auf Godot” hat wie nur wenige Stücke das Theater des 20. Jahrhunderts verändert. Das Spiel in zwei Akten hat den gebürtigen Iren und Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett (1906– 1989) weltberühmt gemacht. Der Titel des 1953 uraufgeführten Stücks ist längst zu einem geflügelten Wort geworden und das Stück ein moderner Klassiker.

Samuel Beckett selbst antwortete, als man ihn fragte, wer oder was Godot sei: „Wenn ich das wüsste, hätte ich es im Stück gesagt.“ Regie führt Katja Ott, es spielen Werner Galas, Hermann Große-Berg, Robert Naumann, Horst Schily und Johann Voß.

Bild: Jochen Quast/PD

9./10. Juni 19.00, Teatr Pokolenii, Lachtinskaja ul. 25,
Tel. 8-911-121-00-50. Eintritt 300-700 Rubel. www.pokoleniy.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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