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Vom Einsturz bedrohtes Haus am Ligowski-Prospekt wird vorläufig nicht abgerissen

Von   /  4. September 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Das Haus Nr. 145 am Ligowski-Prospekt, bei dem am vergangenen Mittwoch sämtliche acht Etagen eingestürzt waren, soll nicht abgerissen werden – das gab der Vizegouverneur Igor Metelski nach einer Besprechung mit Bauexperten bekannt. Dieser Entscheid könne jedoch geändert werden, falls sich der Zustand der Aussenfassade verschlechtere, fügte er hinzu. Bisher seien die Aussenmauern seien des Einsturzes stabil geblieben, jetzt werde man das Gebäude durch Gegengewichte stabilisieren und den Innenteil schrittweise vom Schutt befreien.

Mittlerweile wurde der Ligowski-Prospekt wieder für den Verkehr freigegeben, lediglich die Fahrspur direkt vor dem Haus ist noch durch Fahrzeuge der Feuerwehr, Polizei und durch Krane und Bagger belegt. Die Suche nach möglichen Opfern wurde eingestellt – die 23-jährige Verkäuferin, die im Geschäft im Erdgeschoss gearbeitet hatte und beim Einsturz verschüttet wurde, liegt mit Rückenverletzungen im Spital.

Gegen die Firma “OOO Wesk Energo”, die für den Umbau des Gebäudes verantwortlich ist, wurde ein Strafverfahren wegen Missachtung der Sicherheitsvorschriften eingeleitet. Trotz der Risse, die am 1. September bei der Demontage von Panzerschränken entstanden waren, war das Haus nicht zusätzlich gesichert und der Laden nicht geräumt worden.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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