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Viele neue Arbeitsplätze befördern Wohnungsbauboom im Moskauer Bezirk

Von   /  23. Oktober 2017  /  Keine Kommentare

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Ford-Tower

Die stetig wachsende wirtschaftliche Attraktivität im Moskauer Bezirk verursacht bei den Bauträgern breites Interesse am Wohnungsbau. Um die Nachfrage zu befriedigen, kaufen die Firmen ehemaliges Industriegelände und wandeln diese in Bauland für den Wohnungsbau die um.

Im Jahr 2016 lag der Moskauer Bezirk auf Platz Drei bei den Wohnungsneubauten aller Bezirke Sankt Petersburgs. In Zahlen sind das 321900 Quadratmeter von im Bau befindlichen Wohnflächen. Das entspricht einer Steigerung um 15 %. Der Moskauer Bezirk hat damit einen Anteil von  10 % am  im Bau befindlichen städtischen Wohnraum.

2017 gehen die Neubauvorhaben auf  135900 m² zurück, was einem Minus von  48,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und der Anteil der Neubauten im Stadtteil fällt auf 7 % der gesamtstätischen Rate.

Doch werden bis Ende des Jahres noch einige neue Projekte dazukommen.  Insbesondere plant das Bauunternehmen „Л1“, zwei neue Häuser im Rahmen ЖК „Graf ORLOW“ mit einer Gesamtfläche von 48000 m² bis Ende 2017 und nochmal 50000m² in 2018.

Da sdie Hauptbebauung des Bezirkes in sowjetischen Zeiten erstellt wurde ist der Bezirk von Häuseren aus der Stalinzeit und Plattenbauten der 60er geprägt. Entwicklungspotential gibt es daher nur in den vielen Industriebrachen welche um den Bezirk durch Verlagerung der Betriebe entstanden sind.

 

Gazprom Gelände in St. Petersburg mit Blick auf Industriebrachen und Neubauten am Umgehungskanal

So steht das oben genannte Projekt auf einem Ehemaligen Lackier- und Reperaturbetrieb für Fahrzeuge zwischen der Warschauer-Strasse  und dem Moskowski-Prospekt. Am Nordlichen Rand beim Obvondni-Kanal („Umgehungskanal“) werden die Flächen der ehemaligen St. Petersburger Hauptmolkerei „Petmol“ bis hin zum Gelände des ehem. Warschauer Bahnhofs überbaut.

Wohnungen im Moskauer Bezirk sind Aufgrund der parkähnlichen, grünen Bebauung und der beliebten weil grosszügig designeten Stalinarchitektur waren schon immer gefragt. Die Nachfrage hat sich aber weiter belebt, weil im Bezirk sehr viele qualitativ hochwertigen neue Gewerbe- und Einkaufszentren entlang des Moskowski-Prospekts  entstanden sind und in diesen bis hin zum Flughafen sehr viele neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

So unter Anderem auch bei „Gazprom“. Der Gas-Gigant befördert mit Tochterfirmen und durch den Bezug von Offices wie in dem „Ford Tower“ bei der Metrostation Elektrosila ebenfalls die Nachfrage nach neuem Wohnraum.

Photos: SPB-Herold (c) Markus Müller

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