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Unterwasserteil von Nord Stream wird noch diesen Sommer mit Festland verbunden

Von   /  23. Juni 2011  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Alle drei Teilabschnitte des ersten Strangs der Nord Stream-Pipeline sind durch Schweißarbeiten am Meeresboden verbunden worden. Der erste Strang der 1.224 Kilometer langen Erdgasleitung durch die Ostsee soll noch im Verlauf des Sommers in Russland und Deutschland mit dem Festland verbunden werden.


Wie die Pressestelle von Nord Stream am Dienstag mitteilte, wurden die drei Teilabschnitte im Trockenschweißverfahren unter Wasser in einer Tiefe von 80 bis 110 Metern an zwei Stellen miteinander verbunden.

Die Arbeiten wurden in speziellen Schweißkammern ausgeführt und von einem Spezialschiff des norwegischen Unternehmens Technip „Skandi Arctic“ aus ferngesteuert. Taucherteams waren ständig vor Ort eingesetzt, um den Verlauf der Arbeiten zu überwachen, hieß es.

Der Streckenverlauf war mit den Behörden der fünf Länder abgestimmt worden, durch deren Gewässer die Pipeline verläuft: Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland.

Wenn beide Leitungen Ende 2012 in Betrieb sind, können jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas durch die Nord Stream-Pipeline nach Europa transportiert werden. Derzeit gibt es kein anderes Pipelineprojekt, das vor 2015 in Betrieb gehen wird und dessen jährliche Kapazität 10 Milliarden Kubikmeter übersteigt, hieß es in der Pressemitteilung. (rian)

Bild: www.nord-stream.com

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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