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Unfälle und Todesopfer im Eiswasser während Neujahrszeit

Von   /  4. Januar 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Der Petersburger Katastrophenschutz (MTschS) musste in der Silvesternacht und während den Neujahrstagen mehrmals ausrücken und Menschen aus dem eingebrochenen Eis retten – für einige kam die Hilfe zu spät. Das Betreten des Eises ist bis zum 15. Januar offiziell verboten.

eva.- Während der Neujahrsnacht ertrank ein Mann, der im alkoholisierten Zustand ein Bad in der Newa nehmen wollte. Er musste von Tauchern geborgen werden. Mehr Glück hatte ein Mann, der in der Simnaja Kanawka beim Winterpalast aus dem Wasser geholt und mit Unterkühlung ins Spital gebracht wurde.

In derselben Nacht fuhren vier junge Männer mit einem PKW auf die gefrorene Mündung des Dudergowski Kanals hinaus, wo sie einbrachen. Alle vier konnten sich aus dem Wagen retten und wurden vom Katastrophendienst aus dem Wasser geholt.

Eisfischer aus Finnischer Bucht gerettet

In der Nacht auf den 2. Januar ereignete sich ein ähnlicher Unfall auf dem Orlowski Karer, wo drei Personen 20 Meter vom Ufer entfernt ins Eis einbrachen. Zwei Männer auf den Vordersitzen konnten sich retten, eine junge Frau auf dem Hintersitz ertrank dabei.

Am 3. Januar mussten in der Region Kurort vier Männer aus dem Eis geholte werden, die sich zum Angeln auf das erst schwache Eis der Finnischen Bucht hinaus gewagt hatten. Der Katastrophenschutz warnte per Aufruf in den Medien und SMS-Versand ausdrücklich vor dem Gang auf dem Eis aller Art von Gewässern, der noch bis am 15. Januar bei Strafe verboten ist.

Bild: Pressedienst des Petersburger Katastrophenschutzes

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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