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Unesco gratuliert zu Baustopp beim Gazprom-Turm – ein Missverständnis?

Von   /  7. Juli 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Auf der Webseite gratuliert die Weltkulturorganisation Unesco der Stadt Petersburg zur Einstellung des Gazprom-Turm-Projekts, schreibt „Moi Rayon“. Dabei bezieht sie sich auf die Stellungnahme von Präsident Medwedew, der im Juni in einer Empfehlung an die Petersburger Stadtregierung forderte, die Kriterien der Unesco zu berücksichtigen und nötigenfalls das Projekt zu ändern.


Die Unesco war von Anfang an gegen den 400 Meter hohen Turm des Energie-Giganten angetreten und hatte damit gedroht, dass Petersburg seinen Status als Weltkulturerbe verlieren könne, sollten die Pläne verwirklicht werden. Deshalb liegt es nahe, dass ihre Vertreter Medwedews Brief bereits als Ende des Bauvorhabens verstanden haben.

In der Realität sieht die Sache allerdings anders aus – die Regierung nahm Medwedews Ermahnungen zwar entgegen und versprach, sie ernst zu nehmen, aber von einem Baustopp ist noch nichts bekannt. Sowohl der Kreml wie auch der Smolny bestreiten, dass die Arbeiten eingestellt würden.

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Gazprom-Turm: Ein Brief aus Moskau stiftet Verwirrung

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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