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Trotz Regen gut besuchte Petersburger Museumsnacht 2016

Von   /  23. Mai 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Der Dauerregen hielt die Petersburgerinnen und Petersburger nicht davon ab, zu Tausenden an die Museumsnacht zu strömen. Zwar sind die Besucherzahlen noch nicht überall ausgewertet, doch die Spitzenreiter waren dieses Jahr das Artillerie-Museum (18.000 Besucher), das „Baltijski Dom“ (10.000 Besucher) und die Petrikirche (9.000 Besucher).

Zwar sind die Zahlen dieses Jahr deutlich niedriger, doch ist daran wirklich grösstenteils das miserable Wetter in dieser Nacht schuld. Ein dauernder Nieselregen bedeckte all jene, die vor den Toren und Türen der Philharmonie, des Botanischen Gartens (beide 7.000 Besucher), des Arktis- und Antarktismuseums (5.000 Besucher) und der vielen anderen Museums Schlange standen.

Tendenziell stellen die Organisatoren einen Trend zum Besuch eines Museums mit Einzelticket fest, gegenüber einer Abnahme von Mehrfachbesuchen mit dem Kombi-Ticket.

Neu im Programm: Lenfilm und Schiffswerft in Lachta

Das Lenfilm-Studio (5.000 Besucher) nahm dieses Jahr zum ersten Mal an der Aktion teil. Um an den Exkursionen des bekannten Filmstudios teilzunehmen, wo sowjetische Filmlegenden wie zum Beispiel „Sherlock Holmes“ oder „Hundeherz“ gedreht wurden, mussten die Gäste mehrere Stunden warten.

Neu im Programm war auch die Werft für historischen Schiffsbau in Lachta. Dort wurden die grossen und kleinen Besucher in die Geschichte und Konstruktion des ersten russischen Linienschiffs „Poltawa“ von Peter dem Grossen eingeweiht. Eine Kopie des Kriegsschiffs ist dort gegenwärtig im Bau.

Bilder: Skulpturenmuseum und Museum für Petersburger Kunst des 20./21. Jh.

(Foto: Eugen von Arb/ SPB-Herold)

www.glavny.tv

www.artnight.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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