Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Mehr Wasser statt Bier – Baltika expandiert trotz Markteinbruch weiter

Von   /  19. August 2010  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

mm- Die 1996 gegründete Baltika Brauerei ist schon lange die grösste Brauerrei im russisischen Markt. Aber inzwischen sind die St. Petersburger Braumeister auch die meistverkauften Bierproduzenten in ganz Europa und das Wachstum weltweit ungebrochen.

Das Unternehmen hat in zehn russischen Städten Brauhäuser, eine Brauerei in Aserbaidschan und ist aktuell auch führender Exporteur von russischem Bier:  Baltika-Produkte sind in mehr als 60 Ländern weltweit verfügbar, und die Firma hat einen Marktanteil von ca. 40% in Russland und liegt beim Export mit ca. 70% der russischen Biere auch auf erster Stelle. Hauptaktionär ist die dänische Carlsberg Brauerei.

Der russische Biermarkt hatt insgesamt 9% weniger Umsatz im hersten Halbjahr erwirtschaftet, Baltika als Marktführer musste sogar einen Rückgang von 11% im ersten Quartal 2010 verbuchen. Begründet wird dies durch die Verdreifachung der Biersteuer in diesem Jahr und die dadurch resultierenden höheren Abgabepreise im 2. Quartal verlangsamte sich der Rückgang schon auf 7% und bei anhaltend heisser Wetterlage wird der Umsatz wieder wachsen. Das opertive Ergebnis von Baltika sank auf um 21,3% und belief sich auf 11,1 Mrd. Rubel .

Angesichts der derzeitigen Straffung regulatorische Rahmenbedingungen für die Brauindustrie ist das Unternehmen auf der Suche nach neuen Expansionsmoeglichkeiten und hofft mit der Marke Life-Spring in den lukrativen Trinkwasser Markt einsteigen zu können. Weiteres Wachstum erhoffen sich die Bierbarone durch Limonaden und Softdrinks. Als grösster Logistiker im Land sollte die Platzierung der Neuen Produkte leicht fallen. Auch vertreibt Baltica seit Juli natürlichen Apfelwein einer Carlsberg Marke und einen eignen Kwas.

Weiteres Wachstum ist im Export geplant. Märkte in der Ukraine, Kasachstan und Calsberg Usbekistan sowie in Lizenz Asahi aus Japen werden u.A. auch nach Estland, Litauen, Lettland und Frankreich geliefert.

Laut Aussage vom Direktor Anton Artemiev bleibt Bier aber noch lange das Kernprodukt des Unternehmens.

siehe auch „give-a-guy-a-green, wie Carlsberg Bier mich durch mein Leben begleitete“

    Drucken       Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Die schönsten schweizer Bücher in einer Ausstellung in St. Petersburg

mehr…